Pressebericht über die Veranstaltung des Geschichtsvereins Buchschlag am 26.2.09
Der Vortrag von Prof .Oppermann , Langen,“ über die Entwicklung künstlerischer Ideen bei Großherzog Ernst-Ludwig in Bezug auf Buchschlag“, lockte nicht nur Buchschlager Bürger, sondern viele Interessierte aus der Umgebung in das Falltorhaus.
Der Geschichtsverein Buchschlag im Bürgerverein Buchschlag e.v. eröffnete damit eine Vortragsreihe, die im Herbst 09 fortgesetzt werden wird und sich mit der Planung, Gestaltung und dem Aufbau.Buchschlags befassen wird.
Zunächst stellte der Referent das Leben des Großherzogs Ernst –Ludwig und seiner Familie, deren Schicksalsschläge, und deren Auswirkungen auf das persönliche Leben Ernst-Ludwigs dar. Die Wandlung vom jugendlichen weltoffenen Prinzen zum verantwortlichen Regenten konnte anhand seiner Einflussnahme auf die künstlerischen Strömungen seiner Zeit ( Jugendstil in Darmstadt und Bad Nauheim) nachgewiesen werden.
Wann kommt Buchschlag dran, fragte sich mancher Zuhörer. Buchschlag entstand erst am Ende der berühmten Periode Olbrichs mit der Mathildenhöhe in Darmstadt, Prinzessinnenhaus in Schloss Wolfsgarten .Erst durch die großmütige Gabe von Forstbesitz des Großherzogs konnte, verbunden mit den sozialreformerischen Ideen eines Jakob Latscha ,eine Villenkolonie entstehen, die dem sog. Landhausstil entsprach und meist nur noch Teilelemente des Jugendstils enthielten.
Wie es dann weiterging, wird Frau Dipl.Arch.Mona Sauer, Mitarbeiterin des Amts für Denkmalschutz Darmstadt, am 5.November 2009 berichten.
06.03.2009 /
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